Frank

Meine Werke lassen sich der „Algorithmischen Kunst“ zuordnen. Mit selbst entwickelter Grafiksoftware verbinde ich Fotos, Texte, Videos und Farben mit Objekten aus Mathematik und Informatik zu Kunstwerken.

Einige Werke erwecken aus der Ferne und von nahem betrachtet unterschiedliche Assoziationen — dies soll durch die Präsentation von Beispielen als Kollage aus Zeitungsartikelfragmenten und Bildausschnitten der in den Artikeln erwähnten Werke sichtbar werden. So setzt das zweiteilige Werk „i“ als i-Punkt einen „Schmetterling“ über eine biomorphe Struktur. Der Schmetterling wird dabei aus hunderten von eingefärbten Kopien eines Fotos eines Schwans gebildet, die Hälse der Schwäne verzweigen sich dabei zu einem — sich überlappenden — Binärbaum. Im unteren Teil des Werkes finden sich Uhrzeiten und Jahreszahlen in Strahlen einer (von Werken von Clifford A. Pickover inspirierten) biomorphen Struktur. Die Bereiche zwischen den Strahlen werden von Pflanzenteilen vor einem Sonnenuntergang ausgefüllt. Einige der Stahlen wurden von einer „Koch-Kurve“ (diese wurde 1904 von Helge von Koch vorgestellt) „angenagt“.

Der Bildausschnitt aus einem Werk aus der Werk-Reihe „Menschen machen seltsame Sachen“, die zwei Jahre zuvor ebenfalls im Kulturzentrum ausgestellt wurde, zeigt als Heißluftballon verkleidete Fastnachter, die um eine Julia-Menge (beschrieben von Gaston Maurice Julia und Pierre Fatou) herumgehen.

Werkbeispiele

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